Wormser Jazzfestival 2008 - Jazz and Joy in Worms
Größen der Musikwelt lassen keine Wünsche offen
Super Stimmung in Worms

Das Wormser Jazzfestival hat sich in den vergangenen Jahren
als eines der größten Jazzfestivals in Rheinland-Pfalz etabliert. Vom 6.
bis 08. Juni 2008 lautete das Motto des Open Air Festivals „Jazz is back in town“.
Musikalische Highlights und Leckerbissen gab es in Hülle und Fülle. Von leisen
Tönen bis zu auffordernden Rhythmen - generationsübergreifend wurde mitgeklatscht
und mitgesunden. Für den Gaumen standen zahlreiche kulinarische Verführungen und
edle Tropfen bereit.

Eine Band, die sicherlich zu den erfolgreichsten in Deutschland gehört
Die Fantastischen Vier vor dem Wormser Dom
Einen grandiosen Startschuss legte gleich zu Beginn der
Veranstaltung eine der erfolgreichsten deutschen Bands hin – Die Fantastischen
Vier. Vor einer atemberaubenden Kulisse des Wormser Kaiserdoms gab die Band
sowohl Klassiker, als auch Songs aus ihrem neuen Album „Fornika“, zum Besten und
riss rund 2500 Zuschauer mit sich. Hautnah konnte man dieses Konzert miterleben,
wie es auch Festivalleiter Stefan Traub versicherte. "Das ist das kleinste und
intimste Konzert der Band auf ihrer gesamten Tour. Ganz nah am Zuschauer
spielen die Vier und vor der beeindruckenden Kulisse des Wormser Doms. Das ist
einfach
einmalig“, so der Festivalleiter vor dem großen Konzert - und er hatte recht.
Der
Auftritt der aus Stuttgart stammenden Band war der Auftakt zu einem Wochenende,
an welchem für jeden Musikgeschmack etwas dabei war. Ein atemberaubendes
Feuerwerk ließ schließlich nach dem Konzert der Fantastischen Vier den Himmel
über dem Wormser Dom erleuchten.
Herausragende Konzerte mit weltbekannten Namen
Auf dem Weckerlingsplatz gab zeitgleich Marla Glen ihre Songs zum Besten.
Bekannt geworden unter anderem durch den Hit „It’s a man’s world“ riss die
US-amerikanische Sängerin das Publikum von Beginn an mit sich und begeisterte mit
ihrer rauchigen Stimme und ihrem Fabel für Männerkleidung. Das Publikum tobte
und applaudierte kräftig.
Die US-amerikanische Sängerin Marla Glen gab Freitagabend
einen sensationellen Startschuss zum diesjährigen Jazzfestival.




Am Samstag hieß es schon ab dem frühen Nachmittag „Jazz and Joy“. Ein Mix aus
Blues, Soul, Rock, Pop und Jazz erklang bei Sonnenschein auf dem Platz der
Partnerschaft, der Jugendherberge, dem Weckerlingsplatz und dem Andreasstift.
Krachende Partysongs, funkige Rhythmen oder Lautenmusik aus dem 17. Jahrhundert
vereint mit Jazz. Gemütliches Beisammensitzen und dazu Musik der besonderen Art
ließ tausende von Besuchern einen unvergesslichen Tag voller Jazz erleben. Nur
für wenige Minuten zogen schwarze Wolken über der Wormser Innenstadt auf, bevor
von jetzt auf gleich wieder die Sonne schien. Petrus meinte es wieder einmal gut
mit den Jazzhungrigen.

Echte Freunde - Klaus Doldinger und Sasha auf der Bühne
Doch wie bereits am Vortag kamen auch an diesem Abend international gefragte
Musikgäste. Auf dem Platz der Partnerschaft hieß es ab 22.30 Uhr schließlich
„Klaus Doldinger’s Passport meets Sasha“. Die deutsche Jazzlegende Klaus
Doldinger, bekannt unter anderem durch die Titelmelodie zur Serie Tatort, ließ
es sich nicht nehmen einen der charmantesten Popsänger Deutschlands
mitzubringen: Sasha. Der Titel „If you believe“ verkaufte sich mehr als 500.000
mal und war weltweit erfolgreich. Bis Ende 2004 spielte Sasha unter dem Namen
„Dick Brave and the Backbeats“ und war mit seiner Band weltweit unterwegs.
„Sasha versteht es mit dem Publikum umzugehen“, so Beatrice L. Und da hat sie
recht. Aus der ersten Reihe hört man immer wieder ein schrilles Aufschreien von
drei Mädchen: „Sashaaaaaa“. Prompt reagiert der Popsänger und wirft
ein Handtuch in die Publikumsmenge. Bis 24.00 Uhr spielte Klaus Doldinger’s
Passport mit Sasha, bevor man hier und dort noch den Tag bei einem Glas gutem
Wein ausklingen ließ.

Das Energiebündel - Sasha begeisterte Jung und Alt durch seine musikalische
Wandelbarkeit. "Er bringt einfach jede Musikrichtung super herüber".

Da wurde mitgeklatscht und gefeiert - Platz der
Partnerschaft war wieder ausgebucht, als Klaus Doldinger und Sasha am Samstag
Abend zu später Stunde sich einen grandiosen musikalischen Wettstreit lieferten
Auch am Sonntag begann das Jazzfestival bereits...
um die
Mittagszeit. Salsa, Rumba und Jazz war an diesem Tag auf dem Platz der
Partnerschaft zu hören. Im Andreasstift erklang zeitgleich Jazz, Funk und Bebop
unter der Leitung von Gary Fuhrmann mit dem Jazz Ensemble der
Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule Worms.
Das Jazzfestival unter dem Motto "Jazz and Joy", neigte sich am Sonntagabend zu später Stunde
im Andreasstift mit einer Ikone an der Gitarre dem Ende zu: Larry Coryell. Der
progressive Gitarrenspieler stimmte in einem Trio rockige, jazzige und funkige
Lieder ein. Mit mehr als 70 produzierten Alben mit verschiedenen Musikern ließ
der Gitarrist die verschiedenen Musikstile miteinander verschmelzen.
Während der gesamten Veranstaltung kamen auch „die Kleinen“
nicht zu kurz. Auf einer Spielwiese vor dem Dom sorgten unter anderem ein
Schminkstand und ein Karussell für Abwechslung und Spannung bei den Kindern.
Das Jazz Festival 2008 konnte sich auch in diesem Jahr mit
hochkarätigen Musikern und gutem Wetter von seiner besten Seite zeigen. Drei
Tage „Jazz is back in town“ mit Musik der Extraklasse. Rosemarie M.: „Ich werde
auf jeden Fall nächstes Jahr wieder nach Worms kommen. Mal abwarten, welche
Interpreten ich dann sehen und hören werde.“

Entspannung pur hieß es am Sonntagnachmittag im Innenhof
des Andreasstift. Mokoton versetzte das Publikum in Schweigen. Die Musik
strahlte eine Ruhe unterlegt mit warmen Klängen aus.

Bestes Wetter und super Stimmung - das Jazzfestival in Worms hatte wieder
viel zu bieten - ein musikalisches Erlebnis für jeden Geschmack

Tausende kamen und ließen sich mitreißen von den Rythmen des diesjährigen
Jazzfestivals "Jazz and Joy" in Worms
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