Nibelungen-Festspiele
2010
Teufel, Gott
und Kaiser
Improvisationen über eine Zeit, in der das Nibelungenlied
entstand - Ensemble mit vielen Stars
Auftaktveranstaltung mit
großem Erfolg
Beeindruckendes
Stück, kompetente Schauspieler, atemberaubende Kulisse
Die Nibelungen-Festspiele 2010 – eine
abenteuerliche
Reise! Ein Experiment. „Teufel, Gott und
Kaiser“
nennt Dieter Wedel das Projekt, das er mit seinem Team an jedem
Aufführungsabend neu entwickeln wird. Es gibt kein
Theaterstück, lediglich Improvisationen über eine der
faszinierendsten Persönlichkeiten des Mittelalters: den
Staufer
Friedrich II., deutscher Kaiser und zugleich König von
Sizilien,
gläubiger Christ und zugleich ein Bewunderer und Freund der
arabischen Kultur, machtbesessener Herrscher und zugleich ein
beharrlich Fragender, ein Philosoph und Wissenschaftler.
Mit dem Stauferkaiser Friedrich II. beginnen die "abgespeckten"
Nibelungenfestspiele 2010. Intendant Wedel hat
diesmal aus Textpassagen berühmter Dramatiker wie Shakespeare
oder Lessing einen Einblick über den mittelalterlichen
Herrscher Friedrich II ausgearbeitet und ein beeindruckendes und zum
Nachdenken anregendes Stück ins Leben gerufen.
Für diesen ungewöhnlichen Versuch holt der
Festspiel-Intendant wieder renommierte Theater- und Filmschauspieler
nach Worms: Heinz Hoenig, Meret Becker, Dirk Bach, Peter Striebeck,
Anouschka Renzi, Roland Renner und andere. „Dass so viele
Stars,
den Festspielen ihre Solidarität bekundet und mir Hilfe und
Unterstützung angeboten haben, freut mich natürlich
sehr“, erklärt Dieter Wedel.
Impressionen
Teufel, Gott
und Kaiser

Dirk Bach überzeugt in mehreren Rollen
gleichermaßen. Seine Rollen sind Walther von der
Vogelweide, der blinde Bettler, der Schmuckhändler, der uralte
Papst, der sterbende Mönch, der Erzbischof und Sultan
al-Kamil.
(Foto: Denis Wolff)

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Heinz Hönig, hier als "Said Ali - der Araber" spielt
außerdem in anderen Szenen den alten arabischen Bauern, den
Pariarchen Gerold sowie Petrus de Vinea.
(Foto: Denis Wolff)

Dirk Bach als Sultan al-Kamil. (Foto: Denis Wolff)

Dirk Bach als Sultan al-Kamil mit Anouschka Renzi als Schauspielerin.
(Foto: Denis Wolff)

Dirk Bach als Sultan al-Kamil zusammen mit Tilo Keiner als Priester.
(Foto: Denis Wolff)

Peter Striebeck spielt den Papst Gregor sowie den Imam.
(Foto: Denis
Wolff)

Szene Roland Renner (rechts) als Friedrich II mit Peter Striebeck als
Papst Gregor. (Foto: Denis Wolff)
Tickets zum
ersten Mal in der Festspielgeschichte komplett ausverkauft
Alle Tickets sind ausverkauft, so die frohe Botschaft. Für
Kurzentschlossene bietet sich nur die Möglichkeit, wenn Karten
zurückgegeben oder nicht abgeholt werden.
Dom, Park und
Theater-Kulisse erstrahlen in verzaubertem Licht
Dieses Mal wurden grün und blau-Töne für ein
ansprechendes, stimmungsvolles Lichtpotpouri gewählt. Ein
imposantes Farbspiel versetzt die Zuschauer bereits im Park in eine
zauberhafte Stimmung.
In Zeiten der schwersten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren sind die
Mittel begrenzt; darum sind in diesem Jahr keine langen Probenzeiten,
kein kostspieliger Tribünenaufbau finanzierbar. Die Anzahl der
Zuschauer muss auf circa 500 Plätze beschränkt
bleiben.
„Wir werden Probleme haben, den vielen an den Festspielen
interessierten Zuschauern Plätze anbieten zu
können“, so die
Geschäftsführer der
Nibelungen-Festspiele Sascha Kaiser und Ulrich Mieland.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, bei denen der Wormser Kaiserdom
den Nibelungen-Inszenierungen als mächtige Kulisse diente,
sitzen
die Zuschauer in diesem Jahr mit dem Rücken zum Dom.
Sie werden nicht nur einiges über eine der
widersprüchlichsten Figuren des Mittelalters erfahren, sondern
zugleich bedeutenden Schauspielern bei der Erarbeitung eines solchen
Stoffes zusehen. Sie werden nicht das Ergebnis langer Proben sehen,
sondern den Weg dorthin.
An sieben Abenden wird „Teufel, Gott und Kaiser“
gespielt.
Am 16., 17., 18. Juli und am 22., 23., 24., 25. Juli, jeweils um 20.30
Uhr.
Der Heylshofpark mit seinem wunderschönen Flair bleibt
für die Besucher vom 16. Juli bis zum 1. August
geöffnet.
Das
Kulturprogramm
Auch die Angebote im Kulturprogramm sind in diesem Jahr
eingeschränkt. Wie in den Vorjahren finden am zweiten
Festspielsonntag, dem 25. Juli 2010, die Theaterbegegnungen statt. Bei
den Darbietungen, Vorträgen und Diskussionen wird es
in
diesem Jahr um das Thema des latenten Antisemitismus vom Mittelalter
bis zur Gegenwart gehen. Ein Historiker wird über die
historische
Figur des jüdischen Bankiers Joseph Süß
referieren,
dessen Lebenslauf die Nationalsozialisten für ihren
Hetzfilm
„Jud Süß“ missbrauchten. In
einer
anschließenden Diskussion wird es um die geplante
Uraufführung des
„Jud-Süß“-Stoffes im
nächsten Jahr gehen.
Ein großer Tag für die Kleinen ist der Kindertag am
18.
Juli, ab 11 Uhr im Heylshofpark. Basteln, Spielen und viel
Theater!
Teil des Kulturprogramms sind auch Vorträge zur Historie,
Musik
und Literatur der Stauferzeit sowie Konzerte mit alter Musik in
romanischen Kirchen der Stadt.
Tickets und Infos unter: 01805/337171 oder www.nibelungenfestspiele.de
Die Preise: Kategorie I: 54,90 Euro | Kategorie II 39,90
Euro.
Kontakt:
Nibelungenfestpiele gGmbH der Stadt Worms
Von-Steuben-Str. 5
67549 Worms
Presseabteilung
Monika Liegmann (Leitung)
Tanja Steiner
Telefon 06241- 2000-360
Telefax 06241- 2000-399
presse@nibelungenfestspiele.de
www.nibelungenfestspiele.de
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Die Nibelungen-Festspiele -
Teufel, Gott und Kaiser - In
2010 werden Improvisationen über eine Zeit, in der das
Nibelungenlied entstand zum Besten gegeben.



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