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IT-Sicherheit: Unternehmen wollen sich besser vor Cyberattacken schützen

Ein Fremder kommt an das Passwort für Facebook, hackt den E-Mail-Account oder stiehlt zahlreiche persönliche Daten aus der Cloud – Horrorszenarien für jeden Internetnutzer. Für Unternehmen wiederum kann ein unbefugter Zugriff geschäftsschädigend oder gar existenzbedrohlich sein, weshalb sie dem Thema IT-Sicherheit besondere Aufmerksamkeit schenken sollten.

Unternehmen erkennen die Gefahr eines Cyberangriffs

Genau das – den Fokus auf die IT-Sicherheit legen – wollen viele deutsche Unternehmen in Zukunft noch konsequenter tun. Einer Bitkom-Umfrage zufolge wollen rund 74 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen in IT-Sicherheitslösungen in diesem Jahr noch weiter steigern. Insbesondere im Finanz- und Versicherungswesen sollen die Bemühungen zur Abwehr von Cyberattacken verstärkt werden. Die meisten Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass ein Cyberangriff jeden treffen kann und die Gefahr von Jahr zu Jahr zunimmt, bestätigt Geschäftsführer der Bitkom Research Dr. Axel Pols. Doch insbesondere die zunehmende Nutzung des Cloud Computing stellt viele – vor allem kleinere – Unternehmen vor große Herausforderungen.


Budgets für IT-Sicherheit steigen

Ein leistungsstarkes Sicherheitspaket wie Norton Security, das auch über Anbieter wie 1&1 erworben werden kann, ist für Unternehmen ohnehin ein Muss. Auch der beste virtuelle Schutz stößt allerdings an seine Grenzen, wenn die Mitarbeiter für die Gefahren des Online-Betrugs, Identitäts- und Datendiebstahls nicht sensibilisiert sind. Über diese Tatsache scheinen sich ebenfalls immer mehr Unternehmen klar zu werden. Der aktuellen eco-Studie IT-Sicherheit 2018 zufolge werden Mitarbeiter in rund 63 Prozent der deutschen Unternehmen entsprechend geschult und für mögliche Cyberattacken sensibilisiert. IT-Verantwortliche haben erkannt – und häufig sogar schmerzlich zu spüren bekommen -, wie wichtig die richtige Vorsorge ist, und legen ihren Fokus in diesem Jahr deshalb verstärkt auf Mitarbeiterschulung und Notfallplanung, so die Studie.

Allein in den letzten 12 Monaten sah sich beinahe jedes fünfte Unternehmen mit einem schweren Sicherheitsvorfall konfrontiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das allerdings schon eine deutliche Verbesserung – vor einem Jahr gaben noch rund 28 Prozent der Unternehmen an, von einem gravierenden Sicherheitsproblem betroffen gewesen zu sein. Das geschärfte Bewusstsein für den hohen Stellenwert der IT-Sicherheit scheint demnach Wirkung zu zeigen.

Über die Studien: An der repräsentativen Bitkom-Umfrage im Auftrag des IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure nahmen 750 IT-Sicherheitsverantwortliche von Unternehmen ab 50 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen teil. An der eco-Umfrage IT-Sicherheit 2018 beteiligten sind 955 Experten für IT-Security, indem sie ihre Erfahrungen zur aktuellen Sicherheitslage teilten. (anli 04/18)