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Wetten und Steuern – der Buchmacher entscheidet

Fußball ist in Deutschland Volkssport Nummer Eins und hat leidenschaftliche Anhänger in allen Regionen. Wer ein begeisterter Sportfan ist, kann mit seinem Wissen auch Geld mit Sportwetten verdienen. Die meisten werden sich überdurchschnittlich gut im regionalen Fußball auskennen und über Spieler, Verein und Taktiken Bescheid wissen. Die Anhänger des VfR Wormatia Worms können so bei einem Online Buchmacher eine Wette abgeben und dann gemeinsam die Begegnung mit Freunden am Fernseher oder noch besser live das Spiel im Stadion verfolgen. Diese ideale Vorstellung eines Fußball-Fans vom Ablauf einer Sportwette ist aber für viele nicht immer möglich. Gerade Fußballspiele in der regionalen Liga sind oft nicht im Fernsehen zu verfolgen. Da punkten natürlich die Wettanbieter im Internet, die sogar Live-Wetten annehmen und die Spiele im Live-Stream verfolgt werden können.

Wie der Name schon sagt, besteht die Möglichkeit, Live-Wetten auf bereits laufende Sportereignisse abschließen zu können. Das hat große Vorteile, weil sich die Quoten an den Verlauf des Spiels anpassen. Wenn es zum Beispiel kurz vor Ende einer Fußball-Begegnung 2:2 steht, ist die Quote für Unentschieden am niedrigsten. Wer allerdings zu diesem Zeitpunkt auf Sieg getippt hat, der kann von besonders attraktiven Prämien profitieren.

Werden Steuern fällig?


Schnell taucht für Wett-Freunde aber auch die Frage auf, ob der Gewinn aus einer Wette auch versteuert werden muss. Denn bei den Sportwetten gibt es immer wieder Unklarheiten über das Steuer-Thema und somit existiert so einiges an Halbwissen.

Deshalb hier die gute Nachricht für alle Wett-Freunde: Gewinne aus Sportwetten sind in Deutschland nicht steuerpflichtig, was bedeutet, dass der Gewinn zu 100 Prozent auf dem Wettkonto verbleibt. Davon müssen keine Abgaben gezahlt werden. Sollten aber beispielsweise bei einer Wette 5.000 Euro gewonnen und das Geld angelegt werden, dann sieht es anders aus, da auf erfolgreiche Anlagen eine Kapitalertragssteuer geleistet werden muss. Allerdings gibt es seit der Reform des Glücksspielstaatsvertrages im Jahr 2012 auch ein Gesetz zur Besteuerung von Sportwetten. Der Steuersitz beträgt einheitlich fünf Prozent, die aber nicht den Spieler betrifft, sondern den Wettanbieter. Er muss die Steuern direkt einbehalten und an das Finanzamt abführen. Auf welche Weise dies geschieht und wie der Buchmacher entscheidet, kann man auf https://www.sportwette.net/wettsteuer nachlesen und sich ausführlich über das Thema Wettsteuer informieren.

Es gibt nämlich verschiedene Ansätze der Besteuerung und wie die Buchmacher damit umgehen. Einige Wettanbieter besteuern den Wetteinsatz mit fünf Prozent – der sich dann um diese Prozente verringert – andere besteuern den Gewinn und wiederum andere Wettanbieter zahlen für den Wettkunden die Steuern aus eigener Tasche. (anzs 08/2015)