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Wohntrends 2018: Das wird jetzt modern

Das Jahr 2017 wird uns noch einige Wochen begleiten, doch 2018 steht schon vor der Tür. Grund genug, sich langsam auf das neue Jahr einzustellen und zu schauen, welche Wohntrends bleiben und welche neu hinzukommen. Dabei lassen wir uns von den Kulturen diverser Länder und Zeitalter inspirieren.

Skandinavisch: Nach „Hygge“ kommt „Lagom“

Die Dänen sind bekanntlich die glücklichsten Menschen der Welt. Aber die Schweden sind auch nicht so schlecht dran, denn das skandinavische Land liegt im „World Happiness Report“ weit oben. Nun soll auch ein schwedisches Wohn- und Lebensgefühl den Hype um das dänische „Hygge“ ablösen: Es nennt sich „Lagom“. Das Wort bedeutet übersetzt so viel wie „genau richtig“ und meint das richtige Maß aller Dinge, ohne es zu übertreiben. Achtsamkeit und Nachhaltigkeit sind hier wichtige Schlagworte, auch wenn es um die Einrichtung und das Wohnen geht.


Wer es den Schweden gleichtun will, achtet beim Wohnen deshalb auf umweltfreundliche und energiesparende Lösungen im ganzen Haus. Beispielsweise ist im Badezimmer der Einsatz einer Dusche anstelle einer Badewanne eine wasser- und platzsparende Lösung. Und da Duschwannen in verschiedenen Maßen und Materialien erhältlich sind, kommen sie prinzipiell für jedermann infrage. Solche pragmatischen Entscheidungen mögen zwar dem „Hygge“-Gefühl auf den ersten Blick wiedersprechen, bei denen Gemütlichkeit und Bequemlichkeit an erster Stelle stehen. Doch bei „lagom“ geht es auch darum, mit seiner Umwelt und der Natur im Einklang zu leben. Rohstoffe wie Birken- und Kiefernholz bilden die Grundlage für viele Möbel. Viele Licht- und Wärmequellen von Lampen und Kerzen bis zu weichen Decken und Teppichen sorgen für einen Ausgleich in den kalten und dunklen Jahreszeiten.

Shabby Chic bleibt

Shabby Chic ist ein Wohnstil, der uns im neuen Jahr erhalten bleibt. Vintagemöbel mit verschnörkelten Details und weiß getünchte Möbelstücke treffen auf romantische Blumenmuster und helle Wände in Weiß, Creme oder Altrosa. Der Shabby Chic wirkt im Gegensatz zu minimalistischer und modern anmutender Einrichtung sehr lebendig, denn die Einrichtungsgegenstände sehen aus, als hätten sie schon viel erlebt und bringen auf den ersten Blick sichtbar jeweils ihre eigene Geschichte mit. Außerdem zeugen die Schränke, Lampen und Teppiche von hoher Qualität, da sie offensichtlich länger als eine Generation überdauert haben. Natürlich ist der Look auch neu erhältlich; so lassen sich Flohmarkt-Fundstücke gut mit neuen Möbeln und Deko-Elementen kombinieren.

Mediterran und maritim: Wohnen wie am Meer

Der mediterrane Einrichtungsstil ist auch im kommenden Jahr einer der einflussreichsten. Das Design ist von Mittelmeerländern wie Spanien, Italien, der Türkei und Frankreich inspiriert und bringt uns Erinnerungen an wärmere Gefilde, Sonne und Badeurlaub. Rattanmöbel, Terracotta-Töpfe und warme, erdige Farben: Mit diesen Mitteln lässt sich der Effekt leicht erreichen. Der maritime Stil hingegen ist auch in Deutschland verankert: Wer sich wie an der Küste fühlen möchte, kann die typischen blau-weißen Farben und maritime Deko mit Schiffselementen ins eigene Zuhause bringen. (anli 11/17)